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Tagebuch 4. Edition

Verfasst: Mi 29. Sep 2010, 15:30
von julien
Eintrag I

Tagebuch des Grimgaard Runenhammer geschrieben von Kalle Betz

Schon sehr bald nachdem mein meister mich auf wanderschaft schickte, traf ich im dörfchen Eulenhorst auf die gruppe, die erfolgreich die tochter des schmiedes, der mit meinem meister befreundet war, gerettet hatten.Wir feierten an dem abend lange und gut und beschlossen, gemeinsam weiterzuziehen. So bildete sich die wohl absonderlichste gruppe, die diese ländliche gegend seit langem gesehen hatte:

Meloch ein Tiefling kriegsherr, dessen herkunft unübersehbar war. Corwin ein menschlicher druide, der sich in seinen tierformen sichtlich wohler zu fühlen schien, als in der menschenform, ein drachengeborener Shedinakal, der einen der wohl untypischten wege für einen drachengeborenen einschlug: er wurde paladin. Und zu guter letzt mich, einen zwergischen runenpriester, dessen hammer die offensichtlichen insignien seines berufes zur schau trug.

Dieser zusammengewürfelte haufen, wir er sich nur in den folgejahren eines langen krieges auf zufällige weise bilden kann, zog einem ruf folgend nach norden. In der ortschaft Merylshut gab es probleme. Verschwundene leute, kobolde in der gegend, in einem wort: arbeit für mutige recken.

Eine ereignislose reise später kommen wir im befestigten örtchen Merylhut an. Während die dorfbewohner hoffnung in unser erscheinen setzen ist der herrscher erstaunlich träge. Die wache, die vor seinem anwesen steht, verschwindet mit den worten, dasss er eine audienz „empfehlen“ würde. Dies ist mir aber zuviel und ich folge ihm kurzentschlossen. Unweit von dem tor treffe ich auf ihn und spreche ihn unverholen an. In seiner trägheit verschiebt er die lagebesprechung und die genaueren bedingungen unter denen wir in seine dienste treten auf den abend in das gasthaus. Das schickssal seiner untergebenen scheint ihn relativ kalt zu lassen.

Im dorf ereignet sich inzwischen eine andere szeene, die uns schneller zum handeln motiviert:
Ein junge kehrt zurück und berichtet einer frau aufgeregt. Diese wendet sich voller sorge an uns. Ihr mann sei zu einer ausgrabungsstätte aufgebrochen und nicht wieder zurückgekehrt. Ohne lange zu zaudern bieten wir unsere dienste an und brechen zu der stätte auf, die zu pferde in weniger als zwei stunden zu erreichen ist.

Auf dem weg überrascht uns eine kleine horde von zähen koboldkämpfern, welche und ohne anstand beim untersuchen zweier gräber am wegesrand in den rücken fallen. Die kobolde hier scheinen einer besonders kräftigen und zähen rasse anzugehören und sie werden durch einen schamanen, der mit einem stab äusserst schmerzvolle säure verschiesst, unterstützt. Doch die vereinten kräfte von druidenzaubern, tieflingmagie, flammenden runen und dem schwert des paladins müssen sie sich leztendlich geschlagen geben.

Nach einer kurzen rast führt uns unser weg weiter zu unserem ziel, ein alter krater. Der druide verwandelt sich in einen vogel und späht die situation für uns aus. Er entdeckt ein schattenartiges wesen, einen gnom und einige andere menschen in dem krater. Trotz der offensichtlichen hinweise auf böses wirken, entscheidet der paladin, dass er keinen überraschungsangriff starten will, sondern offen auf die wesen zugeht. Es kommt wie es vorherzusehen war: wir werden von den gesamten versammelten kräften angegriffen. Zwei reptilenartige zu gross gewachsenen hunde greifen uns unterstützt von sich ruckartig bewegenden humanoiden an. Obwohl sie uns einige wunden zufügen, bevor sie fallen sind sie nich unser hauptproblem. Der gnom ist in der lage, sich unsichtbar zu machen und sehr gezielt mit einer armbrust aus dem hinterhalt zu schiessen. Diese weltlichen probleme wären aber auch nichts, was die tapferen recken in ihre schranken gewiesen hätte, das hauptproblem, der schatten, war in der lage finstere kräfte zu beschwören und auf entfernung, die kaum ein bogen erreicht, greifende violette tentakel aus der erde erscheinen zu lassen und einen zu ergreifen. Diese auswüchse hielten einen nicht nur, so dass man sich unter aufbringung seiner ganzen kraft befreien muss, sondern entziehen einem die lebenskraft, so, dass selbst der zähe paladin bei seinem verusch, den schatten zu erreichen zu boden ging.
Alle anderen gegner waren besiegt, der kriegsherr konnte auch den paladin wieder auf die beind ebringen, nur der shcatten wich unseren bemühungen, ihn im nahkampf zu stellen immer aus und setzte seinen feigen zauber auf entfernung ein. Glücklicherweise entdeckten wir unter einem lacken noch den vermissten dorfbewohner, der unglaublicherweise tatsächlich immer noch am leben war. Uns blieb nun nichts, als die flucht, um später wiederzukommen.

Im dorf erzählte uns der gerettete dann, dass sie dort wohl ein artefakt gesucht hätten, welches der schatten nun vermutlich mitgenommen hat, wenn er den ort verlies. Wir kehrten zum krater zurück, konnten dort aber ausser den leichen und einigen wertgegenständen nichts mehr entdecken.

Die unterredung im gasthaus ergab anschliessend, dass es unsere aufgabe wäre, das koboldproblem zu lösen. Die vielversprechendste spur führt zu einer alten „verlassenen“ festung in der nähe....

Verfasst: Mi 29. Sep 2010, 15:30
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